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Die bergige Region Tillirien im Nordwesten Zyperns wurde
bis 1974 von türkischen und griechischen Zyprern bewohnt. Während
des Bürgerkrieges 1963/64 zogen alle türkisch-zyprischen Einwohner
in die Enklave Kokkina (türk. Erenköy) und lebten dort in Zelten
und später Baracken. 1974 verließen sie Kokkina per Boot und bauten
sich an der entgegengesetzten Seite der Insel im Nordosten eine neue Existenz
auf. Hier entstand die Ortschaft Yeni Erenköy (Neu-Erenköy). Regelmäßig
besuchen sie über den Seeweg – seit 2003 auch auf dem Landweg –
ihre alten, mittlerweile verfallenen Dörfer.