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Eine Form der ritualisierten Erinnerung ist das Heimatlied, welches mit traditionellen Instrumenten aufgeführt oder von einzelnen Sängern intoniert wird. Das Heimatlied gehört zum Kanon der Volkslieder. Seine Autoren bleiben zumeist anonym. Es unterliegt einem längeren Prozess mündlicher Tradierung und erfährt regionaltypische Ausprägungen. In den Heimatliedern von Vertriebenen wird der Sehnsucht nach der Heimat Ausdruck gegeben; meist wird die Schönheit der Landschaft und der Frauen besungen.