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Erinnerungskultur l - lll

Erinnerungskultur l

Vornehmlich an Dinge, Gebrauchsgegenstände und kunsthandwerkliche Artefakte knüpfen sich Erinnerungen und Emotionen. Auch nachträglich fabrizierte Stücke sind Transporteure eines Heimatgefühls. Weibliches Kunsthandwerk, von vertriebenen Frauen überliefert, wird im Rahmen der Erinnerungskultur revitalisiert und zeigt sich besonders in der Fertigung von Trachten. Wenn auch die ursprünglichen Fest- und damit Gebrauchszusammenhänge nicht mehr gegeben sind, so dient doch deren folkloristische Nutzung ebenfalls der Erinnerung an das Zurückgelassene.

Erinnerungskultur ll

Relikte können zu Reliquien werden. Zeugnisse der Tischkultur, des Kunsthandwerks, Rezepte, Spielzeug, Schmuck und Fotografien wie auch Hausrat und Souvenirs sind Bausteine, welche – als „Lebensmuseum der kleinen Denkmäler“ zusammengefügt – das Heimatbild konstruieren und ein Heimatempfinden aus der Ferne ermöglichen. Gesellschaftsspiele dienten der Weitergabe von Kenntnissen über die verlorene Heimat an die jüngere Generation sowie der eigenen Erinnerung.

Erinnerungskultur lll

Relikte können zu Reliquien werden. Zeugnisse der Tischkultur, des Kunsthandwerks, Rezepte, Spielzeug, Schmuck und Fotografien wie auch Hausrat und Souvenirs sind Bausteine, welche – als „Lebensmuseum der kleinen Denkmäler“ zusammengefügt – das Heimatbild konstruieren und ein Heimatempfinden aus der Ferne ermöglichen. Gesellschaftsspiele dienten der Weitergabe von Kenntnissen über die verlorene Heimat an die jüngere Gene- ration sowie der eigenen Erinnerung.