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EINFÜHRUNG


SCHICKSALE

ARMENIER 1915/16
GRIECHEN UND TÜRKEN 1922/23
JUDEN IN DEUTSCHLAND AB 1933
POLEN, UKRAINER UND DAS BALTIKUM
DIE DEUTSCHEN AM ENDE DES 2.WK
FINNISCHE KARELIER 1939/40-44
ITALIENER AM ENDE DES 2.WK
ZYPERN 1963/64 UND 1974/75
JUGOSLAWIEN IN DEN 90 JAHREN

THEMENRÄUME


AUSSTELLUNG IN BERLIN

Invasion und Bevölkerungsaustausch 1974/75

Eine Folge des Bürgerkriegs von 1963/64 war die Entstehung türkisch-zyprischer Enklaven, die aufgrund eines Wirtschaftsboykotts der griechischen Zyprer auf Hilfsleistungen aus der Türkei angewiesen waren. Die Situation besserte sich, als beide Seiten 1968 nach der Aufhebung des Boykotts wieder Verhandlungen aufnahmen. Zudem hatten sich die griechischen Zyprer, allen voran ihr Präsident Makarios, vom „Mutterland“ Griechenland distanziert, seit dort eine Militärjunta 1967 die Macht übernommen hatte. Doch dies war nicht im Sinne des Athener Obristenregimes. Am 15.7.1974 putschten die auf Zypern stationierten griechischen Truppen gegen Makarios. Die Garantiemacht Türkei griff daraufhin am 20.7.1974 mit einer modern ausgerüsteten Armee ein und besetzte zunächst die Nordküste. Nach dem Scheitern der 2. Genfer Konferenz am 14.8. stieß die türkische Armee erneut vor und besetzte etwa 37 Prozent Zyperns. Für viele der aus dem Norden flüchtenden griechischen Zyprer gab es im Winter 1974/75 im Süden der Insel keinen Wohnraum; sie mussten in Zelten überwintern. Wer noch nicht während der Kriegshandlungen geflohen war, wurde 1975 umgesiedelt.