Beginn Übersicht Kontakt Impressum


EINFÜHRUNG


SCHICKSALE

ARMENIER 1915/16
GRIECHEN UND TÜRKEN 1922/23
JUDEN IN DEUTSCHLAND AB 1933
POLEN, UKRAINER UND DAS BALTIKUM
DIE DEUTSCHEN AM ENDE DES 2.WK
FINNISCHE KARELIER 1939/40-44
ITALIENER AM ENDE DES 2.WK
ZYPERN 1963/64 UND 1974/75
JUGOSLAWIEN IN DEN 90 JAHREN

THEMENRÄUME


AUSSTELLUNG IN BERLIN

Folgen der Teilung Zyperns

Seit dem Krieg 1974 wachen UN-Friedenstruppen über die Einhaltung der Waffenruhe. Sie richteten eine entmilitarisierte Pufferzone ein, die sich seither quer über die Insel zieht. 1975 wurde in Übertretung des internationalen Rechts der „Türkische Bundesstaat Zypern“, seit 1983 „Türkische Republik Nordzypern“, ausgerufen, der nur von der Türkei, nicht aber von der internationalen Staatengemeinschaft anerkannt worden ist. 1960 entstand nach internationalem Recht die Republik Zypern, welche bis heute die einzig international anerkannte Vertretung der Insel ist. Seit der Invasion kam es im Norden Zyperns zu umfangreichen Plünderungen historischer Stätten der Jahrtausende alten zyprischen Kultur. Viele griechische und türkische Zyprer sind emigriert, vor allem nach Großbritannien. Bis 1996 sind aus der Türkei 109.000-117.000 türkische Neusiedler nach Nordzypern eingewandert. Die Frage, was mit ihnen im Falle einer Wiedervereinigung geschehen solle, gehört zu den zentralen Punkten aller Verhandlungen europäischer und internationaler Gremien. Im April 2004 lehnte die Mehrheit der griechischen Zyprer einen nach dem UN-Generalsekretär Kofi Annan benannten Plan ab, da sie ihre Rechte nicht ausreichend berücksichtigt sahen. Doch die Demarkationslinie ist seit April 2003 mit gewissen Einschränkungen seitens des türkischen Militärs offen. Seit dem 1.5.2004 ist die Republik Zypern Mitglied der Europäischen Union.