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ARMENIER 1915/16
GRIECHEN UND TÜRKEN 1922/23
JUDEN IN DEUTSCHLAND AB 1933
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DIE DEUTSCHEN AM ENDE DES 2.WK
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ZYPERN 1963/64 UND 1974/75
JUGOSLAWIEN IN DEN 90 JAHREN

THEMENRÄUME


AUSSTELLUNG IN BERLIN

Vertreibung der Deutschen Minderheit aus Jugoslawien, Ungarn und Rumänien

Ein besonders hartes Schicksal traf die Deutschen in Jugoslawien. Etwa ein Drittel kam durch Krieg und Vertreibung um. Die Wehrmacht war während der Besatzung in Jugoslawien ab 1941 in erbitterte Partisanenkämpfe verwickelt und hatte zahlreiche Kriegsverbrechen begangen. Bei ihrem Rückzug 1944 flüchtete ein Teil der Deutschen. Die zurückgebliebenen Deutschen waren sich keinerlei Verbrechen gegenüber ihren jugoslawischen Nachbarn bewusst. Doch gegen sie entlud sich der Hass der Jugoslawen. Bis Mai 1945 wurden alle Deutschen in Lager gebracht, in denen auf Grund willkürlicher Tötungen, Hunger und Krankheiten eine extrem hohe Sterblichkeit herrschte. 60.000 Donauschwaben, ein Drittel der Internierten, verloren ihr Leben.
Auch die Hälfte der Deutschen in Ungarn musste 1946 ihre Heimat verlassen, doch unter weniger dramatischen Umständen. Der Vertreibung war gar eine Debatte im Parlament vorausgegangen, in der sich ungarische Politiker für den Verbleib der Deutschen ausgesprochen hatten. Den Deutschen in Rumänien blieb zwar die Vertreibung gen Westen erspart. Doch etwa 100.000 arbeitsfähige Deutsche, in der Mehrzahl Frauen, wurden zur Zwangsarbeit in die UdSSR verschleppt. Nahezu ein Drittel kam dabei um.